Warnstreik bei Marktkauf
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di veranstaltete am 25.11.2005 morgens bei der Filiale an der Reutlingerstraße der Supermarktkette "Marktkauf" einen Warnstreik. Die Beschäftigten fordern von den Arbeit"gebern" ein faires Angebot.Bilder vom Streik gibt es hier.
Die Streikenden begründeten ihre Aktion mit folgenden Punkten:
- Arbeitszeitverlängerung ohne Zuschläge und weitere Flexibilisierung
- Das Urlaubs- und Weihnachtsgeld ist nicht mehr sicher
- Niedrigere Löhne/ Gehälter für Langzeitarbeitslose
- Senkung der Ausbildungsvergütungen
- Trotz sinkender Umsätze sind die Gewinne im Einzelhandel in den letzten Jahren gestiegen. Das geht zu den Lasten der Beschäftigten im Handel
- Die Beschäftigten von real haben in diesem Jahr schon Kürzungen ihres Gehaltes/ Lohnes von bis zu 625,25€ hinnehmen müssen. Das ist praktisch eine Monatsmiete.
- Seit April macht der Arbeitgeber ver.di kein Angebot zu den Gehältern und Löhnen
Die SDAJ beteiligte sich als Streikposten. Wir soldidarisieren uns als linker Jugendverband in Tübingen ausdrücklich mit den Streikenden bei Marktkauf, wie auch mit allen anderen Lohnabhängigen die zur Zeit im Arbeitskampf stehen z.B. die Beschäftigten der Unikliniken. Streik ist ein legitimes Kampfinstrument der Arbeit"nehmer", um ihre Interessen gegenüber den Arbeit"geber" zu vertreten. Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg im weiteren Verlauf des Arbeitskampfes und sichern ihnen unsere mentale wie physische Unterstützung in ihrem Kampf zu.
Für ein politisches Streikrecht!
Kein Einsatz der Bundeswehr im Inneren!
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
sdaj - 25. Nov, 20:40






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